BÄM BÄM BÄM & Emigrant Songs
Double Feature ASJA & Nastya Dzyuban
Gleich zwei Performances teilen sich mit kurzer Zwischenpause die große Bühne des Frankfurt LAB!
Emigrant Songs
Nastya Dzyuban
In "Emigrant Songs" verweben vier Performer*innen Stimmen, Körper und Fäden zu einer gemeinsamen Landschaft. Während ein Tarnnetz langsam Gestalt annimmt, erklingen Volkslieder, inspiriert von der Region Polissja / Palesse, die sich überlagern und Fragmente von Zuhause über Grenzen hinweg tragen. Zwischen Weben und Singen erkunden sie kulturelle Tarnung und die stillen Aushandlungen der Migration – und fragen, wie eine Stimme präsent bleiben kann, während sie nach einem Ort sucht, zu dem sie gehören kann.
Initiiert von Nastya Dzyuban; entwickelt und aufgeführt: Nastya Dzyuban, Olen Mamai, Hanna Launikovich und Andrii Punko.
Kostüm: Delphina O. Hennig, Andrii Punko
Holzarbeiten und emotionale Unterstützung: Nice Kager
Vermittlung & Begleitung des Volksgesangs: Tetiana Illchenko, Dariia Bakalova und die Volksmusikgruppe Bozhedary
Sounddesign: Hanna Launikovich
Technische Unterstützung: Felix Schwarzrock
Ein großes, herzliches Dankeschön an: Bernhard Siebert, Frédéric de Carlo, René Alejandro Huari Mateus, Barbara Krzoska, Chiara Marcassa, Jenny Flügge, Florian Ackermann und Team von Frankfurt Lab, Ida Daniel und das IX ProsoziTé Kollektiv, Weben Gruppe, Melika Moazeni, Fabian Schäfer und Mania Kllectiv
Gefördert durch das Kulturamt Frankfurt und die Gesellschaft Freunde internationales Theater Frankfurt.
BÄM BÄM BÄM
Justice wins. oder Tappen im Dunkeln
ASJA
Am Anfang: ein Mord. Am Ende: die Aufklärung. Dazwischen: völlig unklar.
Mit Trenchcoat, langen Schatten und in genialer Selbstüberschätzung nähern sich ASJA und René Alejandro Huari Mateus der Figur des Meisterdetektivs, wie wir ihn aus Serien wie True Detective, Sherlock, Twin Peaks, Tatort, TKKG, oder Kalle Blomquist kennen.
Ein mysteriöser Fall, ein rauschendes Radio und die Bühne als Tatort.
Vor versammeltem Publikum hinterfragen unsere Detektivinnen ihre Sehnsucht nach vollumfänglicher Aufklärung und untersuchen ihre Lust an einem Genre, das so geheimnis- wie gewaltvoll ist.
Hinweise zum Inhalt / Content Note:
Die Performance setzt sich mit dem Krimi-Genre auseinander und verhandelt auf sprachlicher und bildlicher Ebene die Themen Gewalt, Tod, Mord und Polizei. Es gibt auf der Bühne eine Stoffpuppe, die als Leiche dient und eine Spielzeugpistole ohne Munition. Gegebenenfalls kann es zu Schussgeräuschen und einem plötzlichen Knall kommen. Auf der Bühne gibt es stellenweise gedämpftes Licht und Dunkelheit, sowie Nebel und Vaping.
Von und mit: ASJA, René Alejandro Huari Mateus, Maren Ada Küpper, Nora Schneider, Felix Schwarzrock
Gefördert durch das Kulturamt Frankfurt und das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst.
Solidarisches Preissystem: 10/15/20€
Dauer: 2 Stunden inkl. Pausen
"Emigrant Songs" Hinweise zur Sprache:
Die Hauptsprachen der Performance sind Ukrainisch und Belarussisch. Dennoch bleibt das Werk durch die geteilte menschliche Erfahrung, durch Bewegung und Klang unmittelbar zugänglich. Sprachkenntnisse sind nicht erforderlich. Um Ihr Erlebnis zu unterstützen, wird eine Broschüre mit Übersetzungen der Liedertexte bereitgestellt.
"BÄM BÄM BÄM" Hinweise zur Sprache:
Die Hauptsprachen der Performance sind Deutsch und Englisch, mit kurzen Passagen auf Spanisch und sudanesisch. Wir gehen davon aus, dass es für alle Menschen im Publikum Momente gibt, in denen sie eine Sprache nicht verstehen werden, oder dass Textelemente sich erst an anderer Stelle inhaltlich erschließen lassen. Die Performance ist so gebaut, dass die wichtigsten Inhalte sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch vorkommen.