Space and time for contemporary productions
So.
25.01.26
19.30 Uhr
Mo.
26.01.26
19.30 Uhr

Electrifying Sadness
Mikosch Loutsenko und partners-in-crime

In herausfordernden und sich verschärfenden Zeiten, Zeiten des sich zuspitzenden Klimawandels und Massenaussterbens, geopolitischer Kriege und dem erstarken autoritärer Regime, entstehen Emotionen. Auf der einen Seite: Überwältigung, Aufruhr und ein Gefühl der Vergeblichkeit. Auf der anderen Seite ermutigt diese Situation Menschen Veränderungen anzugehen und Verantwortung in sozialen Bewegungen zu übernehmen.
In Electrifying Sadness bewegen wir uns auf der Bühne rund um eine Trauerweide, die uns als Archiv für Traurigkeit und Widerstandsfähigkeit dient. Mithilfe von Briefen, die mal von Erschöpfung und mal von Zuversicht erzählen, Klageliedern und Bewegungen wird die Trauerweide bespielt. Ein spannungsgeladenes Geflecht aus sicht- und hörbaren Emotionen füllt den Raum zwischen der Bühne und dem Publikum. Wir erforschen den Zusammenhang zwischen verschwiegenen und geteilten Gefühlen wie der Trauer, Zerrüttung und Unruhe. Wir fragen uns, welche kreativen, politischen und transformativen Potentiale in diesen Gefühlszuständen stecken?

Sensorische Reize und Content Notes: Stroboskop.

Credits:
Konzept: Mikosch Loutsenko und partners-in-crime
Performance: Lélia Brigatti, Till Bürgin, Mikosch Loutsenko
Dramaturgie & Produktion: Lagha Ghavam und Dana Maxim
Outside-eye: Eslam Elnebishy und kemelo nozipho sehlapelo
Szenographie: Julia Urech
Kostüme: Rhea Lia Battaglia und Emma Kommert
Sounddesign: Till Bürgin
Lichtgestaltung: Karl Gierth
Grafikdesign: Zoë Langner
Spezieller Dank an: Team Frankfurt LAB, Bojana Kunst, Bernhard Siebert, Aws Al-Zubaïdy, Sai chandu Bodu und Livia Baumann

Die Aufführung wird ermöglicht durch die Gießener Hochschulgesellschaft, die Hessische Theaterakademie und das Kulturamt der Stadt Frankfurt.